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Training

"Nur ein gut trainiertes Pferd bleibt dauerhaft gesund und wird uns lange Freude bereiten."

Gut ausgebildete Pferde erkennt man an ihrer Ausstrahlung, an der  willigen Mitarbeit und an den zwanglosen und mit Leichtigkeit  ausgeführten Manövern. Gutes Reiten zeichnet sich durch faire,  einfühlsame und für das Pferd verständliche Hilfengebung aus.

Wichtig ist, dass der Reiter sich und sein Pferd weiterbildet. Egal wie gut man reitet - nobody is perfect - und es gibt immer noch viel zu lernen.

Das Pferd ist von Natur ein sehr sensibles und empfindendes Wesen.  Auf dieses Naturgesetz ist jede Form der Ausbildung unter der  Berücksichtigung der ethischen Grundsätze aufzubauen.

In meinen Augen kann man einem Pferd nichts mit Gewalt beibringen.  Ich finde es besser, dem Pferd Zeit zu geben, damit es herausfinden kann was ich von ihm möchte. Das Pferd ist mein "Partner" bei der Arbeit und der arbeitet nur gerne für mich, wenn er das ohne Angst macht. Auch das Pferd soll Spass am Reiten haben und nicht die Flucht ergreifen, wenn  ich mit dem Halfter komme, um es zum Reiten zu holen.

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Bernd Stamm & C Notes Babe

Die Ausbildung geschieht somit immer exakt in der Geschwindigkeit,  die uns unsere "Schüler" vorgeben. Nur auf diese Weise findet effektives und erfolgreiches Lernen statt. Die Ausbildung wird in zwei Bereiche unterteilt:

Erziehung: Um ein Pferd als Arbeits- oder Reitpferd nutzen zu können, müssen wir ihm  eine Lebensweise anbieten, die seinen Bedürfnissen nicht widerspricht.  Artgerechte Haltung und Sozialkontakt sind grundlegende Voraussetzungen. Im natürlichen Verhalten des Pferdes ist der Fluchtinstinkt  lebensnotwendig und tief verankert. Möchten wir ein Pferd trainieren, so muss ihm zunächst eine klare Hierarchie angeboten werden. Es muss den  Ausbilder als ranghöheren Artgenossen verstehen. Durch den hieraus  resultierenden Respekt bringt das Pferd dem Ausbilder Vertrauen,  Entspannung und die Bereitschaft zur willigen Mitarbeit entgegen. Haben  wir dieses Ziel erreicht, kann mit dem eigentlichen Training durch  Konditionierung begonnen werden.
Jegliche Anwendungen von  Zwangsmittel, Gewalt oder Grobheit sind abzulehnen. Sie lösen beim Pferd Schutzmechanismen aus, welche einen Lernprozess unmöglich machen.

Konditionierung- durch positive Bestärkung | Motivation - der Schlüssel zum Erfolg!

Ist das Pferd grundlegend erzogen und die Bereitschaft zur willigen  Mitarbeit etabliert, kann mit dem eigentlichen Training  (Konditionierung) begonnen werden. Bevor das Pferd unter dem Sattel  gestartet wird, lernt es idealer Weise durch die Bodenschule die  grundlegenden Voraussetzungen.
Dies geschieht über die positive  Bestärkung. Eine positive Bestärkung ist all das, was in Verbindung mit  einer Handlung dazu beiträgt, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass  eine solche Handlung wiederholt wird.
Gewünschtes Verhalten wird  sofort positiv bestärkt. Dies kann ein deutliches Lob, ein loslassen des Zügels bei Nachgiebigkeit oder auch die Vergabe von einem Leckerli  sein. Bei dieser Methode der Ausbildung wird das Pferd zur geistigen  Mitarbeit angeregt.
Nicht erwünschtes Verhalten wird geahndet, indem dem Pferd das Leben erschwert wird (u.a. durch vermehrte Arbeit). Wird  ein gewünschtes Verhalten gezeigt erfolgt die sofortige positive  Bestärkung. Reiten mit feinen Hilfen als Ziel für Pferd und Reiter.               "It takes the time it takes."

Trainingszeiten

  • Dienstag: 16-19 Uhr
  • Donnerstag: 16-19 Uhr
  • vorherige Anmeldung erforderlich
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